Kyan Health: Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz neu definiert

Ein Gründer, der aus eigener Erfahrung wusste, wie sehr psychische Probleme den Berufsalltag belasten können: Während seiner Zeit bei McKinsey erlebte Vlad Gheorghiu Panikattacken – und stellte fest, dass viele Kolleginnen und Kollegen ähnliche Herausforderungen hatten. Sein persönlicher Weg zur Besserung wurde zum Antrieb, um Lösungen zu entwickeln, die mehr als nur kurzfristige Hilfe bieten.

Eine Plattform, die präventiv wirkt

2019 gründete er mit zwei Co-Foundern Kyan. Das Ziel: Unternehmen dabei zu helfen, präventive, langfristige Mental-Health-Programme zu implementieren, die auf die Bedürfnisse globaler Teams zugeschnitten sind. Denn klassische Ansätze wie Krisenhotlines greifen oft zu spät und ignorieren kulturelle Unterschiede. Kyan bietet Unternehmen eine digitale Plattform, die psychische Gesundheit ganzheitlich betrachtet. Mit präventiven Massnahmen, personalisierten Programmen und gezieltem Coaching hilft Kyan Mitarbeitenden, ihre Resilienz zu stärken, bevor sich Probleme manifestieren.

Von den ersten Kunden zur globalen Reichweite

Der Erfolg gibt dem Start-up recht. Zu den ersten Kunden zählte Hitachi Energy, heute unterstützt Kyan über 40’000 Mitarbeitende des Unternehmens weltweit. Auch die Schweizer Sportmarke On setzt auf Kyan – mit beeindruckenden Ergebnissen.

Eine klare Vision: Prävention statt Reaktion

Mit inzwischen über 150’000 unterstützten Mitarbeitenden in 54 Ländern verfolgt Kyan eine klare Vision: psychische Gesundheit im Arbeitsumfeld proaktiv und nachhaltig fördern. Oder wie Vlad es formuliert: «Resiliente Menschen schaffen resiliente Organisationen.»

Gowago: Die Plattform, die den Autokauf neu definiert

Was wäre, wenn der Autokauf so einfach wie das Buchen eines Ferienhauses wäre? Diese Frage trieb Rutger Verhoef und Leo Chevailler zur Gründung von Gowago.ch an. Während seiner Zeit bei Nissan erkannte Rutger, wie umständlich Leasingprozesse für Kunden sind. Frustriert von den Grenzen im Konzern entschied er sich, das Problem selbst anzugehen. Gemeinsam mit Leo und später Iwan Gloor gründete er das Start-up. Ihr Ziel: eine einfache, transparente und digitale Customer Journey für Autokäufer – von der Suche bis zur Rückgabe.

Wachstum durch starke Partnerschaften und digitale Trends

Frühzeitig sicherte sich Gowago strategische Partner wie die Migros Bank und Baloise, die massgeblich zum Erfolg beitrugen. Die Zusammenarbeit mit Baloise entstand 2019 im Rahmen eines Start-up-Wettbewerbs und entwickelte sich schnell zu einer langfristigen Kooperation. Auch die Partnerschaft mit der Migros Bank, die eine gemeinsame Vision teilt, stärkte Gowagos Position im Markt.

Der grosse Durchbruch kam während der Covid-19-Pandemie, als Autohändler plötzlich digitale Lösungen benötigten. Gowago war zur richtigen Zeit bereit und erweiterte sein Angebot von der Leadgenerierung hin zu einer kompletten digitalen Plattform, die alles abdeckt – von der Fahrzeugauswahl bis zur Rückgabe.

Meilensteine und Teamgeist als Erfolgsfaktor

2024 knackte Gowago die Marke von 10’000 Kunden – Monate früher als geplant. «Das war ein grosser Moment für uns», erinnert sich Rutger. Das gesamte Team feierte den Erfolg bei einem Offsite-Event. Doch was macht den langfristigen Erfolg aus? «Der Schlüssel ist unser Teamgeist», sagt Rutger. Viele Mitarbeitende sind seit der Gründung dabei und tragen dazu bei, die Vision voranzutreiben. «Wir bauen etwas auf, das wirklich einen Unterschied macht – und wir sind noch lange nicht fertig.»

Mit dem SEF.Growth High Potential Label im Rücken und einer klaren Vision will Gowago beweisen, dass ein Schweizer Start-up den Automobilmarkt neu definieren kann: digital, kundenorientiert und zukunftsgerichtet.

Avea: Länger leben, besser leben

Wie schaffen es neue Marken, in gesättigten Märkten wie Nahrungsergänzungsmitteln Erfolg zu haben? Die Antwort: Sie lösen ein Problem, das die breite Masse bewegt. So wie Avea, ein Start-up, das die Wissenschaft der Langlebigkeit alltagstauglich macht. Mitgründer und COO Pascal Rode kam aus der Tech-Welt – kein typischer Weg in die Gesundheitsbranche. Doch als er begann, sich für Biohacking und die neuesten Erkenntnisse zur Altersforschung zu interessieren, fiel ihm auf: «Es gibt so viel bahnbrechende Forschung, aber sie ist kaum zugänglich.» Genau hier setzt Avea an: «Wir wollten eine Marke für alle schaffen – nicht nur für Biohacker.»

Erfolgsrezept: Lifestyle statt Nische

Das Start-up entstand im Longevity-Inkubator Maximon und brachte 2022 sein erstes Produkt auf den Markt. Der Erfolg kam schnell: Binnen zwei Jahren erreichte das Unternehmen die Gewinnschwelle. Der Schlüssel? Lifestyle statt Nische. Avea zeigt, dass 80 Prozent der Langlebigkeit vom Lebensstil abhängen – also von Ernährung, Bewegung, Achtsamkeit, sozialen Kontakten und Schlaf. Die restlichen 20 Prozent können durch gezielte Supplements unterstützt werden – von Kollagen bis NMN.

Chancen erkennen und schnell handeln

Doch nicht nur Wissenschaft, sondern auch Timing spielte eine wichtige Rolle. Als die bekannte Moderatorin Nina Ruge, eine Fürsprecherin der Langlebigkeit, Avea zu einer TV-Show einlud, reagierte das Team flexibel und nutzte die Gelegenheit – mit Erfolg. Diese Agilität und der Fokus auf Konsumentenbedürfnisse haben Avea zu einer Marke gemacht, die auch ausserhalb der Biohacking-Community Aufmerksamkeit erregt.

Wachstum mit Weitblick

Heute arbeitet Avea mit Retreats und Kliniken zusammen, um die Produkte kontinuierlich weiterzuentwickeln. Gleichzeitig setzt das Unternehmen auf eine Omnichannel-Strategie, um über den Onlinehandel hinaus auch den stationären Markt zu erobern. Bis 2025 soll eine Series-A-Finanzierung abgeschlossen werden, um das Wachstum weiter zu beschleunigen. Für Pascal Rode ist die Mission klar: «Langlebigkeit ist kein Trend, sondern ein grundlegender Wandel im Umgang mit dem Altern. Wir sind stolz darauf, an vorderster Front dieser Bewegung zu stehen.»

RoomPriceGenie: Smarte Preisstrategien für kleine Hotels

Eine Idee kann überall entstehen – so auch bei RoomPriceGenie-Gründer Ari Andricopoulos. Beim Besuch im Bed & Breakfast seines Vaters in England erkannte er das Problem: Die Zimmerpreise waren entweder zu niedrig oder die Unterkunft war zu früh ausgebucht. Mit seiner Erfahrung im Finanzsektor entwickelte Ari einen Algorithmus, der kleinen Hotels hilft, ihre Preise dynamisch anzupassen und mehr Umsatz zu erzielen. Der Start verlief holprig, aber er wusste: «Wir bauen etwas, das funktioniert – es braucht nur Zeit.»

Durchhaltevermögen und Teamgeist als Schlüssel zum Erfolg

Die ersten zwei Jahre waren zäh. Kunden zeigten Interesse, aber zahlende Aufträge blieben aus. Doch Ari und sein Team liessen sich nicht entmutigen. Der Wendepunkt kam mit der Corona-Pandemie: Obwohl die Hotelbranche stillstand, erkannte RoomPriceGenie die Chance, ihr Produkt zu verbessern. Als sich der Markt erholte, war das Unternehmen bereit. Heute gehört es zu den führenden Revenue-Management-Systemen für kleine Hotels weltweit.

Technologie als Rettungsanker für die Hotellerie

Die Pandemie zwang viele Hotels, ihre Preisstrategien zu überdenken und digitale Lösungen zu nutzen. RoomPriceGenie traf damit genau den Nerv der Zeit. Kunden loben die einfache Bedienung und den spürbaren Umsatzanstieg. Ein Hotelier berichtet: «Wir haben dank RoomPriceGenie 26 Prozent mehr Umsatz im ersten Jahr erzielt.»

Von der Idee zum internationalen Erfolg

Heute ist RoomPriceGenie eine der Topadressen im Bereich Revenue Management. Doch der Weg dahin war alles andere als einfach. Gründer Ari Andricopoulos sieht den Erfolg in einer klaren Vision, einem starken Team und der Bereitschaft, auch in schwierigen Zeiten durchzuhalten.

Über das SEF.Growth-Programm

Das SEF.Growth-Programm unterstützt Jungunternehmen und KMU dabei, Wachstumshürden zu überwinden. Seit 2012 hat es über 130 Start-ups mit dem SEF.Growth High Potential Label ausgezeichnet und ihnen geholfen, über 200 Millionen Franken Wachstumskapital zu sichern. Das Programm bietet eine breite Palette von Dienstleistungen an, die auf die Bedürfnisse von Start-ups zugeschnitten sind: von der Validierung über Strategiebeurteilungen bis zur Finanz- und Rechtsberatung durch erfahrene Experten. Nach einer erfolgreichen Evaluierung stärkt die Auszeichnung «SEF.Growth High Potential Label» die Marktposition.

https://www.sef-growth.ch/

 

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